Zecken - alljährliche Plagegeister

Artikel von Claudia Meisters

Alle Jahre wieder kommt das gleiche Thema hoch: Was tun gegen die Zeckenplage? Und von Jahr zu Jahr scheint es auch schlimmer mit der Plage zu werden.

 

Als Tierheilpraktikerin kann ich nur vom Einsatz von Spot-on Präparaten (Frontline & Co.), wie auch chemischen Halsbändern abraten. Hier gelangen Nervengifte in den Körper unserer Tiere. 

 

Die Werbung will uns zwar immer glauben machen, dass die Präparate völlig unschädlich sind, aber warum dürfen wir dann unsere Hunde in den ersten 24 Stunden nicht streicheln? Die Nervengifte gehen über die Haut in den Körper. In den Beipackzetteln wird netterweise darauf hingewiesen, dass die Präparate bei Hautverletzungen nicht angewandt werden dürfen. Aber wer sieht schon jeden Kratzer vom Toben etc. unter dem dicken Pelz? Darüber hinaus stehen die Präparate im Verdacht, Hauptauslöser für erworbene Epilepsie zu sein. Mir sind inzwischen leider schon mehrere Fälle dieser Art bekannt.

Dann wird auch empfohlen, auf diverse Präparate zu vertrauen, die den Körpergeruch stark verändern. Manche Präparate haben einen derart penetranten Eigengeruch, der sich auch über sehr lange Zeit hält, dass es für einen Hund, der nun mal ein „Nasentier“ ist, eine echte Zumutung darstellt. Und die Wirkung ist mehr als zweifelhaft.

Jetzt wird vielleicht so mancher fragen „und was ist mit der Impfung gegen Borreliose“? Leider wirkt der Impfstoff gegen die amerikanische Form der Borreliose und diesen Erreger finden wir hier in Deutschland nicht. Die Impfung schützt daher nicht gegen Borreliose, macht nur den Geldbeutel etwas leerer.

Der beste Schutz gegen eine Borreliose-Infektion ist eine artgerechte und natürliche Ernährung. Unsere Wildtiere in Wald und Flur schweben nicht über dem Boden, auch sie werden von Zecken befallen, aber erkranken nicht an Borreliose. Sie ernähren sich auf völlig natürliche Art und Weise.

Darüber hinaus ist eine Bernsteinkette eine ungefährliche Hilfe, die Plagegeister nicht mit ins Haus zu bringen. Die Bernsteinkette bewirkt eine leichte elektrostatische Aufladung des Fells, was Zecken davon abhält, sich festzuklammern. Aber trotz allem, sollte der Hund doch noch mal abgesucht werden, denn auch hier heißt es leider ‚keine Regel, ohne Ausnahme‘.

Es gibt auch eine Form der homöopathischen Vorsorge. Hier stehe ich Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Sprechen Sie mich einfach an!


Ihre
Claudia Meisters




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